FCA_Chrysler-Pacifica_autonomes-Fahren

Nach sechs Monaten Projektphase für den Einsatz bereit: der für den vollautonomen Testeinsatz hochgerüstete Chrysler Pacifica. Bild: FCA

In nur sechs Monaten hat der Fiat-Chrysler die Kleinflotte bestehend aus 100 Chrysler Pacifica auf die Räder gestellt, mit der in den USA weitere intensive Straßentest zur Entwicklung des autonomen Fahrens durchgeführt werden sollen. Dazu haben FCA und Waymo – damals noch unter dem Namen Google – Ingenieure beider Unternehmen zusammen gebracht. Gemeinsam wurde dann der damals frisch an den Markt gekommene Chrysler Pacifica für den Einsatz als vollautonomes Fahrzeug umgebaut. Dazu habe es umfassende Modifizierungen am Antriebsstrang, der Elektronik und am Chassis gegeben.

Jetzt wurden die einsatzbereiten Fahrzeugen von FCA und Waymo gemeinsam vorgestellt. Dabei hob Waymo-Chef John Krafcik die Agilität und das Wissen hervor, mit dem sich das Entwicklungs- und Produktionsteam von Fiat-Chrysler eingebracht habe. Krafcik bezeichnete FCA als großartigen Partner und kündigte weitere gemeinsame Projekte an. Sergio Marchionne, Chef des Autokonzerns, bezeichnete die Beteiligung an dem Projekt als herausragende Chance, sehr tiefgehende Erfahrungen im Bereich des autonomen Fahrens zu machen.

Weitere Zusammenarbeit angekündigt

Waymo will bereits Anfang 2017 die bestehende Testflotte um die 100 Chrysler Pacifica erweitern.Derzeit werden die Autos noch mit Computern, Sensoren, Telematik- und anderen Systemen bestückt.

Die Kooperation mit Fiat Chrysler wurde im Mai bekannt, seinerzeit wurde der Umbau der 100 Autos angekündigt. Vor Kurzem hieß es, Google entwickle zwar weiter unter Federführung der Tochter Waymo an der Technik, habe aber kein Interesse an der Fertigung der Fahrzeuge. Es halten sich hartnäckig Gerüchte, FCA könne als Partner für die industrielle Fertigung solcher Autos einsteigen.