Grammer Flagge

Hat auch im ersten Quartal seinen Wachstumskurs fortgesetzt: Sitzspezialist Grammer. Bild: Grammer

Laut den am Mittwoch (7. Mai) veröffentlichten Zahlen legte Grammer beim Konzern-Umsatz um 7,3 Prozent auf 330,8 Millionen Euro zu, das operative Ergbnis stieg 14,8 Millionen Euro (Vorjahr: 13,8 Mio. Nach Steuern verdiente der Grammer-Konzern im ersten Quartal insgesamt 8,5 Millionen Euro.

Automotive-Bereich wächst überproportional

Überproportional stieg der Umsatz im Automotive-Bereich. Hier klettertet der Umsatz um 8,2 Prozent. Dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit Kopfstützen. Die Umsätze mit Konsolen und Armlehnen lagen aufgrund der geplanten Anlaufkurven nur leicht über dem Vorjahresniveau. Regional betrachtet verzeichnete das Segment Automotive in Europa deutliche Zuwächse. Getrieben wurde dies durch eine weiterhin hohe Nachfrage im Premiumbereich sowie durch Marktanteilsgewinne. In den Regionen Übersee und Ferner Osten/Rest verbuchte Grammer Automotive stabile Umsätze bedingt durch den Auslauf bestehender Aufträge und den Anlaufkurven für neue Projekte.

Das EBIT im Segment Automotive lag in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei 7,5 Millionen Euro und blieb damit hinter dem Vorjahreswert von neun Millionen Euro zurück. Das Unternehmen begründet dies mit Optimierungen in die Fertigungsstrukturen in Osteuropa, den Kapazitätserweiterungen in allen Regionen sowie dem Aufbau der Kopfstützenproduktion in Brasilien.

Weiter verbessert haben sich auch Umsatz und operative Rendite im wichtigen Bereich Seating Systems. Der Umsatz dort stieg um 6,1 Prozent auf 126,9 Millionen Euro. Der Lkw-Bereich verzeichnete einen erfreulichen Umsatzzuwachs vor allem in Europa und China und konnte damit die marktbedingten Rückgänge in Brasilien kompensieren. In einem uneinheitlichen Marktumfeld verzeichnete der Offroad-Bereich eine stabile Umsatzentwicklung auf einem weiterhin hohen Niveau. Sehr erfreulich entwickelte sich der Bahnbereich, welcher mit der Belieferung von Sitzen für die neuen HGV und Eurostar-Züge deutliche Zuwächse im Umsatz erzielte.

Angesichts der Entwicklung im ersten Quartal rechnet Grammer mit einer weiter positiven Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Risiken sieht das Unternehmen durch Wechselkursschwankungen in für Grammer wichtigen Märkten wie Brasilien und in Osteuropa. Beim Umsatz wird unverändert eine spürbare Steigerung gegenüber dem Vorjahr auf über 1,3 Milliarden Euro erwartet sowie eine stabile Entwicklung des operativen Ergebnisses.

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dpa/Frank Volk