Hartmut Müller

Hartmut Müller: "Für das Gesamtgeschäftsjahr 2013 erwartet wir für Umsatz und Ergebnis nun ein Niveau, das spürbar über dem des Vorjahres liegen wird." - Bild: Grammer

Das teilte das Amberger Unternehmen am Mittwoch mit. Für das Gesamtjahr werde daher für Umsatz und Ergebnis ein Niveau erwartet, “das spürbar über dem des Vorjahres liegen wird”. Beim Umsatz hatte Grammer im vergangenen Jahr 1,14 Milliarden Euro verbucht, der Überschuss nach Steuern lag bei rund 24 Millionen Euro.

Der Hersteller von Sitzen unter anderem für Busse, Baumaschinen und Bahnen sowie sonstiger Auto-Innenausstattung steigerte den Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2013 um 13 Prozent auf fast 643 Millionen Euro. Das Ergebnis unterm Strich kletterte um fast ein Drittel auf 17,3 Millionen Euro.

Segment Automotive mit zweistelligem Wachstum

“Wir sind auf breiter Front sehr dynamisch gewachsen. Vor allem der Umsatz im Segment Automotive und die Ertragskraft im Unternehmensbereich Seating Systems haben sich besonders erfreulich entwickelt”, so Grammer-Chef Hartmut Müller zur Entwicklung des Zulieferers im ersten Halbjahr. Alleine im Automotive-Geschäft erzielte Grammer ein deutliches Umsatzwachstum von 18,1 Prozent auf 406,1 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013 – und dies trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfelds mit insgesamt gesunkenen Zulassungszahlen

Grammer beschäftigt mehr als 9.000 Mitarbeiter in 18 Ländern. An der Frankfurter Börse legten die Grammer-Aktien nach der Vorlage der guten Zahlen am Mittwoch um mehr als fünf Prozent auf ein 52-Wochen-Hoch zu und wurden deutlich über 27 Euro gehandelt.

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dpa/Guido Kruschke