Hartmut Müller

Hartmut Müller: "Auch dank eines Zukaufs wuchs unser Umsatz im dritten Quartal um fast zehn Prozent auf gut 310 Millionen Euro." - Bild: Grammer

Der Konzernumsatz wuchs um rund 10 Prozent auf 310,4 Millionen Euro, wie der Spezialist für Sitzsysteme und Pkw-Innenausstattungen mitteilte. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 20 Prozent auf 13,2 Millionen Euro, nach Steuern verdiente Grammer 6,6 Millionen nach 5,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

“Wir haben uns gut in den Märkten positioniert und konnten mit unseren innovativen Produkten Marktanteilsgewinne erzielen. Dies trifft für alle Regionen und auch für beide Unternehmensbereiche zu”, sagte Vorstandsvorsitzender Hartmut Müller. Zwar bekommt auch Grammer die schwierige Lage in Europa zu spüren, kann Dank der guten Auftragslage in den USA oder China diese Schwäche aber ausgleichen.

Gute Auftragslage in USA und China

Der Ausblick auf die Umsätze im vierten Quartal ist laut Grammer weiterhin positiv. Dank eines zugekauften Unternehmens und mit einem organischen Wachstum von mindestens fünf Prozent soll der Umsatz im Gesamtjahr noch einmal spürbar über dem Rekordwert des Vorjahres liegen. Das operative Ergebnis soll überproportional zum Umsatzwachstum steigen und gegenüber dem bereits guten Vorjahr noch einmal deutlich zulegen.

Grammer fertigt Sitze für Autos, Busse und Lastwagen, aber auch Bagger oder Bahnen, zudem stellt das Unternehmen Teile für die Innenausstattung wie Armlehnen oder Kopfstützen her. Der Konzern beschäftigt weltweit mehr als 9.000 Mitarbeiter.

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Dow Jones Newswires/dpa/Guido Kruschke