Die Amberger fertigen die Mittelkonsole für den neuen VW Jetta. - Bild: Grammer

Die Amberger fertigen die Mittelkonsole für den neuen VW Jetta. - Bild: Grammer

Diese innovative Technologie reduziert durch den geringeren Montageaufwand die Bauteilekosten für die Mittelkonsole. Der Amberger Automobilzulieferer ist weltweit der einzige, der ein solches Produktionsverfahren für eine Fahrzeugkomponente dieser Größe in der Automobilindustrie einsetzt.

Die erstmals neu eingesetzte Fertigungstechnologie erlaubt es, eine vergleichsweise einfache, aber qualitativ hochwertige Mittelkonsole in ansprechender Anmutung und modernem Design zu adäquaten Kosten herzustellen.

Alle Jetta-Mittelkonsolen verfügen über zwei Cupholder, die neben der Handbremse angeordnet sind. Sie sind durchweg in genarbtem Schwarz gehalten und unlackiert. 80 Prozent verfügen über eine Armlehne, die ein Ablagefach abdeckt. Sie ist in insgesamt fünfzehn Varianten in Stoff oder Kunstleder verfügbar, die drei Farben einschließen sowie unterschiedliche Nahtbilder aufweisen. Darüber hinaus ist auch eine Version erhältlich, in die ein Luftkanal mit Ausströmer am Konsolenrückteil eingebettet ist oder alternativ ein Ablagefach integriert ist. Die Mittelkonsole ist auch in einer Rechtslenkerversion verfügbar. Da sich die Variantenvielfalt in Grenzen hält, kann auf eine Just-in-Sequence-Lieferung verzichtet werden, weil der Kunde die Zuordnung zum jeweiligen Fahrzeug selbst vornimmt.

Die Entwicklungsarbeiten fanden sowohl im Stammwerk in Amberg als auch am mexikanischen Projekt-Standort Puebla statt. Die Industrialisierung erfolgte in einem sehr kurzen Zeitraum im Werk Tetla in Mexiko.

Der neue Volkswagen Jetta ist sowohl für den nordamerikanischen Markt als auch für Europa vorgesehen, wird aber auch darüber hinaus am globalen Markt angeboten. Weltweit sind bis zum Jahr 2016 über 1,8 Millionen Fahrzeuge des neuen Volkswagen Jetta geplant.