Grammer Vorstand

Der Grammer-Vorstand (von links nach rechts): Manfred Pretscher, CEO Hartmut Müller und Finanzvorstand Volker Walprecht. Bild: Grammer

Den Ausblick für das operative Ergebnis im Gesamtjahr hat der Hersteller von Automobil-Interieur gesenkt. Die Umsatzprognose 2015 wurde dagegen bestätigt.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging nach vorläufigen Zahlen von 30,9 Millionen auf 24,6 Millionen Euro zurück. Der Umsatz dagegen stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 6 Prozent auf 710,2 Millionen Euro.

Durch die weiterhin angespannte Marktsituation, das Ausbleiben der erwarteten Markterholung im zweiten Halbjahr in Brasilien und im Agrarbereich sowie durch den überraschenden Einbruch des Nutzfahrzeugmarkts in China musste die EBIT-Prognose für das Gesamtjahr 2015 angepasst werden. Darüber hinaus werde nun mit einer längerfristigen Eintrübung der Lkw-Nachfrage in Brasilien gerechnet, was zusätzliche Strukturmaßnahmen notwenidig mache.

Das EBIT dürfte im laufenden Jahr um rund 15 Prozent zurückgehen, teilte Grammer weiter mit. Bislang hatte das Unternehmen ein EBIT in Höhe des Vorjahres von rund 57 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Dank der weiterhin dynamischen Geschäftsentwicklung im Bereich Automotive soll der Umsatz 2015 aber unverändert auf mehr als 1,4 Milliarden Euro steigen, von 1,37 Milliarden im Vorjahr.

Die vollständigen Zahlen legt das im SDAX notierte Unternehmen am 5. August vor.

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