Gehört auch zum Modellprogramm, das Great Wall in Russland fertigen möchte: Haval H8.  Bild: Great

Gehört auch zum Modellprogramm, das Great Wall in Russland fertigen möchte: Haval H8. Bild: Great Wall

Der Autobauer startete mit dem Bau seiner ersten Fabrik in Russland im August vergangenen Jahres und damit “zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt”, so IHS Automotive. Damals rutschte die russische Wirtschaft im Zuge der Ukraine-Krise Richtung Rezession ab. Dennoch hielt das Unternehmen am ehrgeizigen Plan fest, in Russland eine Fabrik zu bauen. Great Wall gehört zu den chinesischen Herstellern mit den größten Ambitionen, im globalen Autogeschäft Fuß zu fassen. Am Heimatmarkt hat sich der Hersteller als SUV und Pick-up-Experte etabliert. Vom kompakten H2 bis zum kapitalen H9 bietet Great Wall Geländegänger in allen Kategorien an. Die letzte Lücke, ein Klein-SUV, möchte man mit dem H1 in Bälde schließen. Der H6 ist das meistverkaufte SUV in China.

In Russland stecken die Chinesen rund 380 Millionen Euro in das neue Werk Nahe Tula. Aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Lage erfolgt der Bau in zwei Phasen. In Phase 1 liegt das Investitionsvolumen bei rund 250 Millionen Euro. Die Realisierung der zweiten Phase hängt von der wirtschaftlichen Entwicklung ab. Die Gesamtkapazität des Werks wurde von Great Wall auf 150.000 Einheiten jährlich beziffert.

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Frank Volk