Der neue Chevrolet Volt soll eine deutlich größere Strecke mit einer Batterieladung zurücklegen

Der neue Chevrolet Volt soll eine deutlich größere Strecke mit einer Batterieladung zurücklegen können, als das alte Modell (Bild). – Bild: GM

Es werde einen deutlichen Sprung nach vorne bei der Technik und dem Design geben, kündigte GM-Chefin Mary Barra an. Das neue Modell werde mehr Energie speichern können und schneller beschleunigen.

Wie viel weiter der neue Volt fahren könne im Vergleich zum Vorgängermodell, verriet Barra nicht. Derzeit fährt der Volt mit einer Ladung etwa 40 Meilen oder gut 64 Kilometer, dann schaltet der Wagen auf den traditionellen Antrieb um.

GM erklärte am Montag, dass es 240 Millionen Dollar ins Getriebewerk in Warren investiert. Dort produziert der Autobauer das elektrische Antriebsaggregat des neuen Volt. Der zusätzliche 1,5 Liter Motor kommt aus dem GM Werk in Flint. Wie auch die Vorgängergeneration soll der neue Volt in Detroit-Hamtranck vom Band laufen. Insgesamt sollen 70 Prozent der verbauten Teile aus den USA oder Kanada stammen.

Seit 2009 investierte GM insgesamt 1,82 Milliarden Dollar in die Fertigung des Volt und des Elektro-Antriebs. Die hohen Absatzerwartungen konnte der Stromer aber nicht erfüllen. Ex-GM Boss Dan Akerson erhoffte für 2012 noch eine Jahresproduktion von 60.000 Einheiten. Die Realität sieht etwas anders aus: Seit 2010 konnte der US-Autobauer 69.000 Volt absetzen.

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Gabriel Pankow / Quelle: Dow Jones Newsires