Beim RoDip-Tauchlackierverfahren von Dürr dreht sich die Karosse im Tauchbecken um die eigene

Beim RoDip-Tauchlackierverfahren von Dürr dreht sich die Karosse im Tauchbecken um die eigene Achse. Das ermöglicht bessere Grundierung und hohen Korrosionsschutz. - Bild: Dürr

In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres haben unter anderem die Automobilhersteller Shanghai General Motors und Shanghai Volkswagen schlüsselfertige Lackierereien bei Dürr bestellt. Zu den Kunden von Dürr in China gehören nicht nur Joint Ventures mit westlichen OEMs, sondern auch zahlreiche chinesische Automobilhersteller, wie Chery, Changan, FAW Car Company und Yutong.

Vorstandsvorsitzender Ralf Dieter erwartet auch in den kommenden Monaten weitere Auftragseingänge aus China. “Weiterhin werden mehrere neue Lackierereien von Automobilherstellern in China geplant. Wir sehen hier gute Chancen für uns, zum Zug zu kommen”, sagte Dieter.

Dürr ist in China mit über 700 Mitarbeitern vertreten. Im ersten Halbjahr 2010 entfiel mehr als ein Drittel des Auftragseingangs von 737,1 Millionen Euro auf den chinesischen Markt.

Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Gut 80 Prozent des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit Produktions- und Umwelttechnik.

Die Gruppe agiert mit zwei Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems bietet Produktions- und Lackiertechnik, vor allem für Automobilkarosserien. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz.

Weltweit verfügt Dürr über 48 Standorte in 21 Ländern. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte der Konzern mit rund 5.700 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro.