McLaren_Produktfamilie_2016

Große Pläne kosten erstmal viel Geld: bei McLaren ist 2015 der Gewinn massiv eingebrochen. Bild: McLaren

Die Briten befinden sich am Anfang der Umsetzungsphase des „Track 22“ getauften Investitionsprogrammes, mit dem sich McLaren auf eine ganz neue Ebene hinsichtlich der Absatzzahlen katapultieren möchte.

Dazu will der Autobauer, der bislang handverlesene Supersportwagen produziert hat,  bis 2022 15 neue oder grundlegend überarbeitete Modelle an den Markt bringen. Nun sind die Autos noch Vision, die Vorlaufkosten aber bereits Realität. So sind bei den Briten 2015 alleine die Entwicklungskosten um 35 Prozent auf knapp 124 Millionen Pfund gestiegen. Auch wurde, mit Blick auf erhöhte Stückzahlen, das Personal um 16 Prozent auf 1.492 Mitarbeiter aufgestockt; inzwischen sind es bereits 1.750 Beschäftigte. Gleichzeitig stieg 2015 der Fahrzeugabsatz gerade mal um 5 Einheiten auf 1.654 Fahrzeuge.

In Summe führte das zu einem Umsatzrückgang von 5,2 Prozent auf umgerechnet 450,6 Millionen britische Pfund. Der Gewinn vor Steuern schmolz um knapp 64 Prozent auf 5,4 Mio. Pfund zusammen, nach Steuern blieb ein Gewinn von 2,8 Mio. Pfund (-66 Prozent).