Suzuki Produktion

Der japanische Autobauer Suzuki konnte im abgelaufenen Jahr seinen Gewinn um gut 20 Prozent steigern. - Bild: Suzuki

Für das laufende Geschäftsjahr, das im März 2013 endet, erwartet der viertgrößte japanische Autohersteller hinter Toyota, Nissan und Honda unverändert einen Gewinnanstieg um 30 Prozent auf 70 Milliarden Yen. In dem Neunmonatszeitraum wiesen die Japaner unter dem Strich ein Ergebnisplus auf 48,43 Milliarden Yen aus, das sind umgerechnet 383 Millionen Euro. Damit lässt Suzuki wie die Wettbewerber auch die Folgen der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe mit massiven Produktionseinschränkungen weiter hinter sich, denn auch im ersten Halbjahr lief es gut für den Konzern.

Indischer Markt läuft immer besser

Nach zwei Jahren Produktionspause will Suzuki nun auch wieder in Myanmar Autos bauen. Im Auge haben die Japaner dabei diesen noch unerschlossenen Markt. Im vergangenen Jahr hat der Konzern entschieden, sich aus dem US-Markt zurückzuziehen. Der Grund ist, dass Suzuki mit seiner Spezialisierung auf Klein- und Kleinstwagen große Erfolge vor allem in aufstrebenden Märkten wie etwa Indien feiert.

Anders als viele andere Hersteller konnte der Konzern nicht von dem derzeitigen Absatzboom in den USA profitieren, wo besonders größere Autos gefragt sind. Deswegen hat Suzuki hier die Reißleine gezogen und nach drei Jahrzehnten den Ausstieg aus dem US-Automarkt verkündet.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke