US Automarkt

Ford liegt beim US-Automobilabsatz im Februar auf Platz zwei. - Bild: Ford

Auch im Februar setzten die wichtigsten Hersteller mehr Fahrzeuge ab und profitieren von der Kauflust der Amerikaner.

Insgesamt wechselten 993.387 Kombis, Limousinen und Pickups die Besitzer und damit 27% mehr als im Vorjahr, wie das Marktforschungsunternehmen Autodata mitteilte. Hochgerechnet aufs Gesamtjahr ergibt sich saisonbereinigt damit ein erwarteter Absatz von 13,4 Mio Fahrzeugen nachdem im Januar noch 12,6 Mio Einheiten prognostiziert wurden.

Die meisten Zugewinne verzeichnete General Motors (GM). Mit 207.028 Fahrzeugen verkaufte der Automobilhersteller knapp 46 Prozent mehr und verteidigte damit seine Position an der Spitze der US-Verkaufscharts. Auf Platz zwei folgt mit einigem Abstand Ford, die mit 156.626 Einheiten 13,8 Prozent mehr absetzte, und auf Rang drei Toyota (+41,8 prozent auf 141.846 Fahrzeuge).

Chrysler (+13 Prozent) läuft indes Gefahr, in der Statistik von Nissan überholt zu werden. Die Japaner verkauften im Februar satte 31,6 Prozent mehr und liegen nicht mal mehr 3.000 Einheiten hinter dem Fiat-Partner. Dass GM, Toyota und Chrysler die größten Zugewinne eingefahren haben, kommt nicht von ungefähr. Alle drei haben massiv Rabatte gewährt, zudem waren die Vorjahresvergleichszahlen von Toyota und GM ungewöhnlich schwach.

Die deutschen Hersteller ziehen an

Von den absoluten Verkaufszahlen der Konkurrenz aus den USA und Japan sind die deutschen Hersteller noch ein gutes Stück entfernt. Den größten Sprung hat im Februar mit verkauften 2.019 Fahrzeugen und einem Plus von 32 Prozent der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche gemacht. Stark auch Audi, die mit 7.753 Einheiten 24,7 Prozent mehr absetzte und mit dem Zuwachs die Konzernmutter Volkswagen (+18,5% auf 21.461 Fahrzeuge) hinter sich ließ.

Fahrzeuge der Premiumhersteller BMW und Daimler fanden im Februar mit einem Plus von rund 11 Prozent bzw 5,3 Prozent nicht ganz so gut Absatz. Bei beiden fällt allerdings auf, dass sich ihre Kleinwagenmarken einiger Beliebtheit erfreuten. Während BMW vom Mini 22 Prozent mehr verkaufte, brachte Daimler vom Smart immerhin 9,5 Prozent mehr unters Volk.

gw/Dow Jones Newswires