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Ford hat derzeit auch ohne Brexit bereits hart zu kämpfen, im Falle eines "No Deal" drohen massive Einbrüche. Bild: Ford

| von Dow Jones Newswires / Andreas Karius

Ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ohne ein Handelsabkommen und die daraus resultierende Einführung von Zöllen, die Abwertung des britischen Pfunds und die Verschlechterung der wirtschaftlichen Aussichten wären ein schwerer Schlag für die Aktivitäten des Konzerns in dem Land und in ganz Europa, teilte die Ford Motor Co. mit.

Derzeit geht Ford in seinen Planungen für den Brexit von einem verhandelten Ausstieg als wahrscheinlichstes Ergebnis und einer Übergangsfrist in den Jahren 2019 und 2020 aus, falls ein Austrittsabkommen vom Parlament in London abgesegnet wird.

Fords Europa-Chef Steven Armstrong hatte zuvor bereits gewarnt, ein harter Brexit könne zu weiteren Jobverlusten in Großbritannien führen und hatte Werksschließungen nicht ausgeschlossen, falls keine Einigung beim Brexit erzielt werden kann.

Der größte britische Autobauer Jaguar Land Rover hat am Donnerstag (24. Januar) angekündigt, die Produktion im April um eine Woche länger als geplant herunterzufahren.