Hella-Hauptsitz in Lippstadt

Angesichts der Corona-Maßnahmen sieht Hella-Chef Breidenbach die Geschäftsentwicklung beim Zulieferer gefährdet. Bild: Hella

"Wir werden wegen der Pandemie weiter auf Sicht fahren", sagte der Manager dem Wirtschaftsmagazin Börse-Online. Das Marktumfeld für den Licht- und Elektronikanbieter sei labil und herausfordernd. "Ein großflächiger Lockdown wie beispielsweise im Frühjahr in Deutschland könnte unsere Geschäftsentwicklung massiv beeinträchtigen, etwa in Form von Produktionsausfällen oder Störungen in der Lieferkette", warnte er.

Hella hatte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 (bis Ende Mai) dank wieder besser laufender Geschäfte im Dezember angehoben. Schon da hatte Breidenbach auf weitere Unsicherheiten verwiesen und davon gesprochen, dass die zuletzt besseren Geschäftszahlen "nur eine Momentaufnahme" seien. Den angehobenen Ausblick hatten die Westfalen aus Lippstadt ohnehin unter die Voraussetzung gestellt, dass es zu keinen weiteren Lockdowns durch die Corona-Pandemie kommt, die sich wesentlich auf das Geschäft auswirken.

Dennoch beobachtet Breidenbach insgesamt weiterhin tendenziell Verbesserungen im Tagesgeschäft. "Aufgrund der Marktentwicklung blicken wir inzwischen deutlich optimistischer auf die kommenden Monate." Mit dem im Frühjahr 2020 eingeleiteten Sparprogramm liege das Unternehmen gut im Zeitplan. Man schaue zudem "kontinuierlich über den Tellerrand, um uns durch mögliche Übernahmen gezielt zu verstärken. Ergänzungen können wir uns insbesondere in unserem Bereich Special Applications und im Elektronikbereich vorstellen."

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