Hella

Der Ausfall eines Zulieferers sorgt bei Hella für Ärger. – Bild: Hella

Demnach wird nun ein operatives Ergebnis (Ebit) unter dem Niveau des Vorjahres (430 Millionen Euro) erwartet. Alles in allem stellt sich Hella fürs Gesamtjahr auf Belastungen in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro ein. An seinem Umsatzziel hält das am 21. September in den MDax aufsteigende Unternehmen allerdings fest.

Um die Lieferkette nach dem Ausfall abzusichern, müsse die Fertigung von Vorprodukten umgestellt werden, so Hella. Das macht sich vor allem im ersten Quartal bemerkbar, in dem der Löwenanteil der Kosten anfallen soll. Hella rechnet deswegen damit, dass das Ebit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach vorläufigen Zahlen um 27 Prozent auf 69 Millionen Euro absacken dürfte.

Den Umsatz konnte das Unternehmen im ersten Jahresviertel hingegen um 14 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro steigern – bereinigt um Wechselkurseffekte blieben immer noch 10 Prozent übrig. Eine gute Nachfrage in Amerika, Europa und China habe die Geschäfte angeschoben. Die endgültigen Quartalsergebnisse will Hella wie zuvor angekündigt am 25. September vorlegen.

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gp / Quelle: dpa-AFX