Qualitätskontrolle von Scheinwerfer-Abdeckrahmen bei Hella. Bild: Hella

Qualitätskontrolle von Scheinwerfer-Abdeckrahmen bei Hella. Bild: Hella

Grund für den Gewinnschwund war eine Sonderbelastung im China-Geschäft. Am Ausblick für das bis Ende Mai laufende Gesamtjahr hält der MDAX-Konzern fest. Der Umsatz stieg in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2015/16 um knapp 12 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro, wie aus einer Investorenpräsentation hervorgeht. Der operative Gewinn sank dagegen auf 203 von 221 Millionen Euro. Das entsprach einer EBIT-Marge von 6,4 Prozent. Schuld war der Ausfall eines chinesischen Zulieferers. Der Großteil der daraus resultierenden Belastung von bis zu 50 Millionen Euro sei bereits im ersten Halbjahr verbucht worden, heißt es in der Präsentation weiter. Der Rest werde gleichmäßig auf das dritte und vierte Quartal verteilt.

Auf bereinigter Basis legte der operative Gewinn auf 256 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente die Hella KGaA Hueck & Co 131 Millionen Euro nach 151 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr geht Hella nach wie vor einem Umsatzplus im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich aus. Das EBIT wird wegen des Lieferantenausfalls voraussichtlich unter Vorjahresniveau bleiben. Eine starke Umsatzentwicklung werde die durch das Lieferantenproblem verursachte Belastung voraussichtlich nicht ausgleichen können, hieß es in der Präsentation.

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