Volvo Cars

Volvo Cars gehört zum chinesischen Autobauer Geely, der auch mit 9,7 Prozent an Daimler beteiligt ist. Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo ist seit Jahrzehnten vom Pkw-Hersteller getrennt und an der Stockholmer Börse notiert. Bild: Volvo Cars

Der schwedische Autobauer Volvo Cars hat trotz eines besseren vierten Quartals vor weiter schwacher Profitabilität gewarnt. "Wir müssen realistisch sein und anerkennen, dass die Margen weiter unter Druck bleiben werden", sagte Vorstandschef Hakan Samuelsson am Donnerstag (7. Februar 2019). Dabei hatte der Pkw-Hersteller mit Sitz in Göteborg ein schwaches drittes Quartal zum Jahresende wieder abgeschüttelt. Umsatz und operatives Ergebnis kletterten im vierten Quartal um ein Fünftel beziehungsweise ein Viertel gegenüber dem Vorjahr. Im Gesamtjahr sackte aber die operative Marge von 6,7 auf 5,6 % ab - im Sommer 2018 hatten hohe Vertriebskosten, neue Modelle und höhere Zölle die Gewinne belastet.

Im Gesamtjahr steigerte das Unternehmen den Umsatz um 21 % auf 252,7 Mrd Schwedische Kronen (24,2 Mrd Euro). Volvo hatte mit 642.253 Autos 12,4 % mehr verkauft als im Jahr zuvor. Das operative Ergebnis stieg hingegen um lediglich 0,9 % auf 14,2 Mrd Kronen. Unter dem Strich stand wegen höherer Zinsausgaben und Steuern sogar ein Gewinnrückgang von 4,3 % auf 9,8 Mrd Kronen. Volvo Cars gehört zum chinesischen Autobauer Geely, der auch mit 9,7 % am Dax-Konzern Daimler beteiligt ist. Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo ist seit Jahrzehnten vom Pkw-Hersteller getrennt und an der Stockholmer Börse notiert.