Honda CR-V

Honda kam von Januar bis März auf einen Nettogewinn von 170,5 Milliarden Yen (umgerechnet 1,2 Milliarden Euro). Der Konzern sieht sich derzeit auf der Überholspur. - Bild: Honda.

Honda kam von Januar bis März auf einen Nettogewinn von 170,5 Milliarden Yen oder umgerechnet 1,2 Milliarden Euro. Das waren erheblich mehr als die 75 Milliarden Yen Gewinn aus dem Vorjahr. Der Umsatz legte von 2,7 auf rund 3 Billionen Yen ebenfalls deutlich zu. Operativ verdiente der Hersteller von Hybridfahrzeugen und sportlichen Geländewagen nach knapp 136 Milliarden nunmehr über 165 Milliarden Yen. Honda legte als erster der großen japanischen Autobauer seine Quartalszahlen vor. Sie sind ein gutes Omen für die Rivalen Toyota und Nissan, die Anfang Mai folgen werden.

Als Grund für das starke Ergebnis nannte Honda auch die erfolgreiche Einführung neuer Modelle. Außerdem wurden in China und Japan vollständig umgestaltete Autos auf den Markt gebracht. Das machte das wegen des dort kühlen Wetters schlechte Geschäft in Nordamerika mehr als wett. In Japan schoss der Fahrzeugabsatz um mehr als 40 Prozent nach oben. Die Umsatzsteuer des Landes stieg zum 1. April um 3 Prozentpunkte auf 8 Prozent. Zudem kam Rückenwind durch starke Motorradverkäufe in Asien und den allgemein schwächeren Yen auf.

Für das im April gestartete aktuelle Geschäftsjahr rechnen die Japaner mit einem Nettogewinn von 595 Milliarden Yen, was einem Plus um fast 4 Prozent entspräche. Der Umsatz soll gar um 7,7 Prozent auf 12,75 Billionen Yen nach oben gehen.

Konkurrent Mazda, der seine Zahlen ebenfalls am Freitag vorlegte, fuhr im Quartal einen Nettogewinn von mehr als 58 Milliarden Yen nach 8,7 Milliarden Yen im Vorjahr ein. Der Umsatz verbesserte sich um 12 Prozent auf 752 Milliarden Yen. Im aktuelle Geschäftsjahr will Mazda unter dem Strich mit 160 Milliarden Yen fast ein Fünftel mehr verdienen.

Dow Jones/Marina Reindl