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Honda ist Takatas größter Kunde. Nun müssen aufgrundet der Probleme mit Airbags 13 Millionen Autos in die Werkstatt. Bild: Archiv

Honda hatte bereits zuvor in den USA den Rückruf von Millionen von Autos bekanntgegeben. Die Airbags können wegen mangelhafter Verarbeitung platzen – dabei kommt es zu einer Explosion, die Teile der Metallverkleidung sprengt.

Anwälte gehen von vier Todesopfern in Amerika und einem in Malaysia aus. Mehr als elf Millionen Autos wurden deswegen bereits zurückgerufen. Honda ist seit mehr als 50 Jahren Kunde bei Takata und am stärksten betroffen. Daneben haben auch Toyota, Mazda, Nissan sowie die US-Konzerne General Motors, Chrysler und Ford sowie BMW Autos zurückgerufen.

Es ist durchaus möglich, dass auch weitere Hersteller ihre Rückrufe noch ausweiten. In etwa jedem fünften Fahrzeug sind Takata-Airbags verbaut. Der Zulieferer steht sowohl in den USA wie in Japan politisch schwer unter Druck. Die japanische Regierung hat sich zuletzt ungehalten gezeigt über das Krisenmanagement des Unternehmens, wo man das Problem offenbar aussitzen möchte. Die Japaner befürchten inzwischen einen Imageschaden für die gesamte Industrie des Landes.

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fv/dpa