Wegen zu niedriger Verbrauchsangaben für den Santa Fe zahlt Hyundai nun knapp 55 Millionen

Wegen zu niedriger Verbrauchsangaben für den Santa Fe zahlt Hyundai nun knapp 55 Millionen US-Dollar Entschädigung. - Bild: Hyundai

Wie die Zeitung schreibt, beugt sich der Autohersteller damit dem wachsenden Druck des koreanischen Transportministeriums. Dieses hatte Ermittlungen gegen den Autohersteller eingeleitet, weil die Verbrauchsangaben für den großkalibrigen Santa Fe um mehr als die zulässigen fünf Prozent abwichen, wie unabhängige Verbrauchstest erbrachten. Hyundai hatte zwar den staatlichen Prüfergebnissen widersprochen, willigte nun aber doch Entschädigungszahlungen an rund 140.000 Santa-Fe Käufer ein. Bei der Höhe der Zahlungen orientiert sich der Autobauer an einem ähnlich gelagerten Fall aus dem Jahr 2012 in den USA: Damals haben Hyundai und seine Tochtergesellschaft Kia ebefalls wegen zu niedriger Verbrauchsangaben in Nordamerika rund 900.000 Autokäufer mit durchschnittlich 353 US-Dollar entschädigt.
Zudem hat Hyundai laut dem Bericht inzwischen die Reichweitenangabe pro Liter von 14,4 Kilometer auf 13,8 Kilometer reduziert.

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Frank Volk