i30 Fastback: Hyundai ergänzt seine Kompaktklasse um ein fünftüriges Coupe.

Hyundai ergänzt seine Kompaktklasse i30 um ein fünftüriges Coupe. Bild: Hyundai

| von Christiane Habrich-Böcker

Erneut schaffte es die koreanische Marke Hyundai im vergangenen Jahr in Deutschland auf das Siegertreppchen beim Absatzwettbewerb der Importmarken. In der Zulassungsstatistik findet man Hyundai auf Platz 3. Darüber hinaus kann Hyundai erneut den ersten Rang bei den asiatischen Marken für sich verbuchen. Deutschland ist der siebtgrößte Markt weltweit und in Europa Nummer 1 - ein Grund dafür, dass die Hyundai-Oberen in Korea die deutschen Aktivitäten als strategisch wichtig einstufen. Ein anderer ist der Ehrgeiz, in einem Markt zu bestehen, der von den drei weltweit führenden Premiumherstellern und Europas größtem OEM dominiert wird. Wer es hier schafft, kann auf anderen Märkten mit diesem Pfund wuchern. An dieser Einstellung rütteln auch die Auswirkungen des Dieselskandals nicht. Doch der deutsche Verantwortliche Markus Schrick hat in der Hyundai-Zentrale sicher einiges zu erklären. Diesel ist nämlich ein fast ausschließlich europäisches Problem. Und Deutschland steht dabei als größter Markt Europas im Rampenlicht. Drohende Fahrverbote und zunehmende Kaufzurückhaltung machen gerade dem bislang lukrativen Antriebssegment hierzulande besonders zu schaffen.

Trotzdem ist Deutschland-Chef Schrick optimistisch, wie er am Rande der i30-Fastback-Präsentation sagte. Man will auch im laufenden Jahr den Marktanteil um ein Zehntel steigern. Dabei helfen soll der i30 Fastback, den es übrigens auch in einer Dieselvariante geben wird. In puncto alternative Antriebe fährt Hyundai nach eigenem Bekunden vorne weg. Bis 2020 soll die Hälfte der Modellpalette nachhaltig sein. Im Sommer fährt der Kona als E-Variante und der Nexo (Brennstoffzelle) in der zweiten Generation vor.

Hilfreich für die Markteroberung, zumindest kurzfristig, sei aber auch, so Schrick, das Sponsoring der Fußball-WM - auch für den Verkauf. Doch um das Engagement langfristig zu nutzen, arbeitet man mit sporttotal.tv zusammen. Die Gratisplattform stattet deutsche Amateurvereine mit einer speziellen Videotechnik aus, die es erlaubt, Fußballspiele in hoher Qualität und vollautomatisch live zu übertragen.

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