Fertigung bei Hyundai

Aufgrund des Coronavirus in China stellt Hyundai seine Produktion in Südkorea ein. Bild: Hyundai

| von Stefan Grundhoff

Die Pause soll zunächst bis zum kommenden Montag dauern. Hauptgrund sind verlängerte Werksschließungen in China und die damit verbundenen Probleme bei der Komponentenversorgung. Nach aktuellen Planungen will Hyundai die Fertigung in Südkorea Anfang kommender Woche wieder hochfahren. Kia will seine Produktion im Heimatland Korea ebenfalls bis auf Weiteres aussetzen.

Beide Autohersteller hatten bereits in der letzten Woche damit begonnen, die Produktion in ihren heimischen Werken zu reduzieren, da ihre in China ansässigen südkoreanischen Zulieferer die Produktion seit dem 24. Januar eingestellt haben.

Einem Bericht der Zeitung Korea Herald zufolge hat die Hyundai Motor Group beschlossen, umgerechnet rund 773 Millionen Euro in lokale Zulieferer zu investieren, die unter der geringen Nachfrage der Autohersteller aufgrund der Unterbrechung der Teileversorgung aus China leiden. Rund 350 Unternehmen, die Autoteile an Unternehmen wie Hyundai, Kia, Hyundai Mobis, Hyundai Wia und Hyundai Transys liefern, erhalten vorab Produktzahlungen in Höhe von 529 Millionen Euro sowie zinslose Darlehen in Höhe von 235 Millionen Euro für die Stabilisierung des eigenen Geschäfts. Die Mittel sollen ab Mitte Februar an die betroffenen Unternehmen vergeben werden. Nach Angaben der Hyundai Motor Group wird die Kapitalzufuhr den Zulieferern dabei helfen, andere Zulieferer durch Vorauszahlungen zu unterstützen.

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