Hyundai

Hyundai hat am Wochenende die Produktion in seinem südkoreanischen Werk eingestellt und Ssangyong plant, sein Werk in Pyeongtaek bis zum 12. Februar stillzulegen. Bild: Hyundai

| von Stefan Grundhoff

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters sind die Fertigungsunterbrechungen hauptsächlich auf die Schließung von Werken in China aufgrund des Coronavirus zurückzuführen, durch den die Komponentenversorgung unterbrochen wurde. Hyundai sucht aktuell nach alternativen Lieferanten in Südkorea und anderen Teilen Chinas, um längere Fertigungsausfälle zu verhindern.

Wuhan, Hauptstadt der chinesischen Provinz Hubei, hat sich in den letzten Wochen zum Epizentrum des Ausbruchs des Lungenvirus entwickelt. Der Ausbruch wurde am 31. Dezember 2019 in Wuhan offiziell bestätigt. Das Virus hat sich weltweit auf mehr als 9.320 Menschen ausgebreitet und bislang mehr als 200 Menschen das Leben gekostet. Wuhan wurde am 24. Januar unter Quarantäne gestellt.

Nachdem die chinesische Zentralregierung eine Verlängerung der Neujahrsferien bis gestern angekündigt hatte, haben mehrere große Städte und Provinzen, darunter Shanghai, Peking, Chongqing, Zhejiang und Guangdong, eine weitere Verschiebung bis zum 10. Februar angekündigt. Mehrere in der Region ansässige Autohersteller und Zulieferer haben aus diesem Grund entweder ihren Betrieb zurückgefahren oder ihre Werke geschlossen.

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