Hyundai i30 breit

Besonders schwierig ist die starke Heimatwährung: Die Erlöse steigerte Hyundai zwar, der Gewinn fiel allerdings gering aus. - Bild: Hyundai

In den ersten drei Monaten des Jahres sank das Nettoergebnis um knapp 3 Prozent auf 2,03 Billionen Koreanische Won, umgerechnet rund 1,4 Milliarden Euro. Die Erlöse steigerte das Unternehmen, das auch immer stärker mit Volkswagen konkurriert, um 1,3 Prozent auf 21,65 Billionen Won. Schwierigkeiten bereitet Hyundai besonders die starke Heimatwährung.

Der Won hat erheblich aufgewertet und liegt gegenüber dem US-Dollar nahe des Fünf-Jahreshochs. Viele Analysten gehen davon aus, dass der Won sogar noch weiter aufwerten dürfte, was die südkoreanischen Exporteure zunehmend belasten würde.

Erhebliche Wechselkursschwankungen zwischen dem Won und Leitwährungen wie dem Dollar oder auch dem Yen schmälern die Einnahmen von Hyundai und anderen großen Exporteuren des Landes wie Samsung. Verteuert sich der Won, sind die Autos oder die Smartphones der Südkoreaner im Ausland gegenüber denen anderer Herstellern weniger attraktiv.

In den vergangenen Monaten machte sich der Wertzuwachs der Landeswährung Won und der schwächere japanische Yen stärker bemerkbar. Auch habe es stärkere Anreize für ältere Modelle gegeben, teilte Südkoreas Branchenführer weiter mit. Zusammen mit der Schwesterfirma Kia Motors ist Hyundai der fünftgrößte Autobauer weltweit.

Zusammen mit Kia erwartet Hyundai in diesem Jahr bei insgesamt gedrosseltem Wachstumstempo erneut einen Rekordabsatz. Weltweit sollen mindestens 7,9 Millionen Autos verkauft werden, nach 7,56 Millionen 2013.

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Dow Jones/Marina Reindl