Produktionsjubiläum: Bei Opel wurde gestern das 16millionste Fahrzeug

Produktionsjubiläum: Bei Opel wurde gestern das 16millionste Fahrzeug "Made in Rüsselsheim" gefeiert. Opel-Chef Nick Reilly (rechts) und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (links) schüttelten Hände und fuhren die silberne Insignia-Limousine vom Band. - Bild: Opel

Die silberne Insignia-Limousine repräsentiert die Tradition von 111 Jahren Automobilbau im südhessischen Stammwerk. Gleichzeitig steht der Insignia für eine Erfolgsgeschichte:  Das Opel-Flaggschiff, Auto des Jahres 2009, sorgt für Sonder­schichten und unterstreicht die ambitionierte Zukunftsplanung des Automobilherstellers.

Nick Reilly: „Das Produktionsjubiläum zeigt, dass es möglich ist, mit qualifizierten Mitarbeitern, effizienten Produktionsmethoden und hohen Qualitätsstandards am Standort Rhein-Main erfolgreich Fahrzeuge zu bauen. Damit sichern wir Arbeitsplätze und sorgen dafür, dass die industrielle Mischung zwischen Dienstleistungsgesellschaft, High-Tech und produzierendem Gewerbe stimmt. Damit das auch so bleibt, investieren wir im Rahmen des Opel-Zukunftsplans weiter in die Fertigungsstandorte und sorgen dafür, dass sie wettbewerbsfähig bleiben.”

Opel wird im kommenden Jahr das erste europäische Unternehmen sein, das mit dem Ampera ein viersitziges Fahrzeug auf  den Markt bringt, das rein elektrisch mit Strom aus der Steckdose fährt; mit dem System der Reichweitenverlängerung per On-Board-Generator kann es aber auch Distanzen von mehr als 500 Kilometern zurücklegen. Die Angst des Elektroauto-Besitzers, wegen leerer Batterie liegen zu bleiben, gehört damit laut Opel-Angaben der Vergangenheit an.

Nach Einschätzung von Nick Reilly werde sich der positive Trend beim Rüsselsheimer Automobilunternehmen verstärken, wenn der gerade vorgestellte Astra Sports Tourer sowie im kommenden Jahr die nächste Generation des Zafira auf den Markt kommen. Das Projekt „Junior“ ergänzt die Produktplanungen im Segment der Kleinwagen. Mittelfristig, so Reilly, werde es auch eine batteriebetriebene Version des Kleinwagens geben, der ab 2013 im thüringischen Werk Eisenach vom Band laufen wird.