E-Mobilität breit

Die Bundesregierung will die "Schaufenster"-Projekte mit Subventionen fördern. - Bild: Daimler

Allein für vier bis sechs sogenannte “Schaufenster”-Projekte, die Elektroautos für Bürger anschaulich machen sollen, würden gut 200 Millionen Euro bereitgestellt, berichtet die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf Industriekreise.

Den Startschuss für die Ausschreibung wollten Verkehrs- und Wirtschaftsministerium den Zeitungsangaben zufolge kurz nach Beginn der Automesse IAA in Frankfurt geben – voraussichtlich schon am 16. September. Bewerben werden sich auf die Schaufensterprojekte Konsortien, die – neben jeweils mindestens einem Autohersteller – auch Stromkonzerne, Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs und Kommunen umfassen.

Für die fachliche Vorbereitung einer Entscheidung der Bundesregierung, welche Projekte gefördert werden, werde derzeit eine Jury aus mindestens sieben Personen eingerichtet. Sie umfasse Fachleute aus der Wissenschaft ebenso wie Vertreter von Industrieverbänden. Ebenfalls werde ein Projektträger gesucht, der die Vergabe der Fördergelder abwickelt. Die Bundesregierung fördert mit den 200 Millionen Euro nur knapp ein Drittel des gesamten Projektvolumens der Schaufenster. Weitere zwei Drittel – also etwa zusätzliche 400 Millionen Euro – sollen die Konsortien selbst aufbringen, wie die Zeitung weiter schreibt. Die Entscheidung darüber, welche Schaufenster tatsächlich eingerichtet werden, treffe die Bundesregierung aber erst im Februar kommenden Jahres.

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dpa/Guido Kruschke