• "Affenfütterung" in Tansania. - alle Bilder: Daimler

    "Affenfütterung" in Tansania. - alle Bilder: Daimler

  • 'Otto' in Indien.

    'Otto' in Indien.

  • 'Otto' zu Besuch bei den indischen Dickhäutern.

    'Otto' zu Besuch bei den indischen Dickhäutern.

  • 'Otto' und die thailändischen Mönche.

    'Otto' und die thailändischen Mönche.

  • Mit dem G-Modell findet man schnell neue Freunde, wie hier in Myanmar (Burma).

    Mit dem G-Modell findet man schnell neue Freunde, wie hier in Myanmar (Burma).

  • 'Otto' in Algerien, im Hintergund die Sahara.

    'Otto' in Algerien, im Hintergund die Sahara.

  • Down Under: 'Otto' in Australien.

    Down Under: 'Otto' in Australien.

  • Traumstraße und Tortur zugleich:  'Otto' auf dem Weg zum Mount Everest.

    Traumstraße und Tortur zugleich: 'Otto' auf dem Weg zum Mount Everest.

  • Schotterpiste: 'Otto' in Tibet.

    Schotterpiste: 'Otto' in Tibet.

  • 'Otto' auf einer schmalen Brücke in Kenia.

    'Otto' auf einer schmalen Brücke in Kenia.

  • Gunther Holtorf und 'Otto' in Tibet während einer Pause.

    Gunther Holtorf und 'Otto' in Tibet während einer Pause.

  • Neue Freunde: 'Otto' in der Zentralafrikanischen Republik.

    Neue Freunde: 'Otto' in der Zentralafrikanischen Republik.

  • Beeindruckende Kulisse: 'Otto' in Ägypten.

    Beeindruckende Kulisse: 'Otto' in Ägypten.

  • Überfahrt:  'Otto' auf dem Amazonas in Brasilien.

    Überfahrt: 'Otto' auf dem Amazonas in Brasilien.

  • Basislager: 'Otto' am Fuß des Mount Everest.

    Basislager: 'Otto' am Fuß des Mount Everest.

  • Umzingelt: 'Otto' in Brasilien.

    Umzingelt: 'Otto' in Brasilien.

  • 'Otto' auf einem Eisenbahnwagen im Sudan.

    'Otto' auf einem Eisenbahnwagen im Sudan.

  • Auf dem Dach der Welt: 'Otto' in China auf dem Karakorum Highway.

    Auf dem Dach der Welt: 'Otto' in China auf dem Karakorum Highway.

  • 215 Länder bereisten Gunther Holtorf und seine Frau Christine.

    215 Länder bereisten Gunther Holtorf und seine Frau Christine.

  • Hoch hinaus: 'Otto' in China.

    Hoch hinaus: 'Otto' in China.

  • Zurück in der Heimat: 'Otto' vor dem Mercedes-Museum.

    Zurück in der Heimat: 'Otto' vor dem Mercedes-Museum.

  • Das Marathonmobil erhält einen Platz im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart-Untertürkheim, wo es sich ab 21. Oktober im Bereich der Klassiker den Besuchern präsentiert.

    Das Marathonmobil erhält einen Platz im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart-Untertürkheim, wo es sich ab 21. Oktober im Bereich der Klassiker den Besuchern präsentiert.

  • Dieter Zetsche und Gunther Holtorf neben dem treuen 'Otto'.

    Dieter Zetsche und Gunther Holtorf neben dem treuen 'Otto'.

Das Marathonmobil erhält nun seinen Platz im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart-Untertürkheim, wo es sich seit dem 21. Oktober im Bereich der Klassiker den Besuchern präsentiert. Als Weltrekordler wird der liebevoll ‘Otto’ getaufte 300 GD auch bei Guinness World Records verewigt. Da der Zieleinlauf der einmaligen Weltreise just zum 35. Geburtstag der G-Klasse erfolgt, erscheinen zeitgleich die Sondermodelle G 350 BlueTEC Edition 35 und G 500 Edition 35.

Zur offiziellen Fahrzeugübergabe an das Mercedes-Benz Museum zeigte sich Daimler-Chef Dieter Zetsche von Fahrer und Fahrzeug gleichermaßen beeindruckt. “Dass es die G-Klasse auch in Zukunft noch geben wird, das verspreche ich. Dass es Charakter-Typen wie Herrn Holtorf auch in Zukunft noch geben wird, dass hoffe ich!”, so der Daimler-Chef.

Für den 77-jährigen Gunther Holtorf ist sein G-Modell das Expeditionsmobil schlechthin für eine solche (Tor-)Tour. “1988 beim Kauf des Wagens habe ich dem Versprechen von Mercedes-Benz ‘Wo ein G ist, ist auch ein Weg’ noch etwas skeptisch gegenüber gestanden. Schließlich hatte ich bereits im Vorfeld einiges von der Welt gesehen und eine ungefähre Vorstellung von dem, was ein Fahrzeug während einer solchen Welterkundung ertragen muss!”

Diese anfängliche Skepsis wurde aber mit den Jahren durch ein tiefes Vertrauen in ‘Ottos’ Fähigkeiten verdrängt. Besonders in heiklen Situationen wuchs die Symbiose zwischen den Holtorfs und der G-Klasse.

Erde – Mond – Erde plus 80.000 km unter verschärften Bedingungen

Gut 250.000 der knapp 900.000 Kilometer legte der 300 GD – seinem Naturell entsprechend – abseits befestigter Wege zurück. Auf Schotter- oder Wellblechpisten, im Schlamm, auf Schlaglochstrecken oder felsigen Kletterpassagen im Hochgebirge ? für Fahrwerk und Chassis entspricht diese Belastung rund 2,5 Millionen Kilometer unter normalen mitteleuropäischen Bedingungen.

'Otto' in Guinea. - Bild: Daimler

‘Otto’ in Guinea. – Bild: Daimler

Zu den topographischen Verwerfungen kamen die unterschiedlichsten meteorologischen Herausforderungen. Doch ‘Otto’ bewies seine Zuverlässigkeit in allen Klimazonen der Erde ? von der gnadenlosen Gluthitze der Wüste über dampfende Dschungelgebiete bis hin zu arktischen Gefilden mit klirrender Kälte.

‘Otto’ hat Übergewicht

Als wären die Ansprüche an den 300 GD damit nicht hoch genug, hatte ‘Otto’ eigentlich immer mit Übergewicht zu kämpfen. Inklusive Expeditionsausrüstung und Lebensmitteln, mit Reservekanistern, Betriebsmitteln, Werkzeug, Bergeausrüstung, Ersatzteilen und Reserverädern brachte das Expeditionsmobil satte 3,3 Tonnen auf die Waage. Das sind gut 500 Kilogramm mehr als das zulässige Gesamtgewicht. Allein 400 Kilogramm bekam der Allradler aufs Dach geladen.

Aber auch das brachte laut den Holtorfs das Weltrekordmobil nicht aus der Fassung: “Eigentlich war der G immer überladen, deshalb hatten wir verstärkte Federn und Schlechtwege-Stoßdämpfer eingebaut. Ansonsten entspricht ‘Otto’ bis heute dem Serienstand. Der komplette Antriebsstrang mit Motor, Getriebe und Achsen ist noch original. Weder Rahmen noch Karosserie haben irgendwelche Ermüdungserscheinungen gezeigt.”

Wenn der Weg zum Ziel wird

Bis zum Zieleinlauf in Stuttgart waren es 215 Nationen, die Gunther und seine inzwischen verstorbene Frau Christine bereist haben. “Wohlgemerkt ? bereist!”, betont der ehemalige Pilot und Luftfahrt-Manager. “Ein kurzer Stopp und als Beleg einen Stempel im Pass und ein symbolisches Foto mit dem Fahrzeug am jeweiligen Grenzübergang ? das hat uns nie gereicht! Ein Land gilt in unseren Augen erst dann als bereist, wenn man in die jeweilige Hemisphäre eintaucht, in regen Kontakt mit den Einheimischen tritt und die unterschiedlichsten Facetten kennengelernt hat.”

War eine Nation in diesem Sinne abgearbeitet, ergänzte eine weitere rote Linie die persönliche Weltkarte ‘ROUND-THE-WORLD-RECORD-TOUR 1989 – 2014′. Diese nun finale Weltkarte ist von roten Linien komplett durchzogen und hatte Gunther Holtorf im Laufe seiner Tourplanungen einige Türen geöffnet und Reisen ermöglicht, die bis dato als undurchführbar gegolten hatten. Etwa durch völlig abgeschottete Länder wie Nordkorea und Myanmar. Darüber hinaus die große 25.000-Kilometer-Rundfahrt durch China als Selbstfahrer. “Pioniertouren” nennt Holtorf diese Reisen, bei denen erstmals ein ausländisches Fahrzeug mit einem ausländischen Fahrer das jeweilige Land befahren durfte.

Bevor der Rekordwagen seinen endgültigen Platz im Mercedes-Benz Museum erhält, wird er ab Ende Februar 2015 noch einmal für zwei Jahre auf Reisen geschickt ? durch die Mercedes-Benz Center und Niederlassungen in Deutschland und Europa. Eine speziell für das Fahrzeug entwickelte Wanderausstellung begleitet ‘Otto’ und erzählt von seinen interessantesten Stationen und eindrucksvollsten Erlebnissen. Start der Tournee ist voraussichtlich in München im Februar 2015.

G-Klasse Sondermodell Edition 35

Wie die seit 35 Jahren unveränderte Karosserie nachhaltig beweist, ist die eigene Linie der einzige Weg, den die G-Klasse nie verlässt. Um dies erneut zu verdeutlichen, gibt es zum Jubiläum das exklusive Sondermodell Edition 35 für die Modelle G 350 BlueTEC und G 500. Die 18-Zoll-Leichtmetallräder im 5 Speichen-Design strahlen in Schwarz glänzend, Front- und Heckstoßfänger, Radlaufverkleidungen, Außenspiegel und das Dach in Obsidianschwarz Metallic.

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gp