2er Active Tourer

Laut IHS-Analysten wird es für BMW auch in Zulunft weiter bergauf gehen. Bild: BMW

Die auf 13,4 Prozent gestiegene Umsatzrendite vor Steuern im zweiten Quartal sei ein eindrucksvoller Beweis der momentanen Leistungsstärke von BMW, so die Experten von IHS. Besonders beeindruckend sei der Umstand, dass die Münchner das erreicht haben, ohne Teil einer größeren Gruppe zu sein, wie beispielsweise Audi. Denn BMWs Erzrivale kann sich immerhin aus dem Teileregal der Mutter Volkswagen bedienen und profitiert auch von deren Entwicklungsarbeit. Dennoch schaffe es der Münchner Premiumhersteller regelmäßig, hohe Margen von acht bis zehn Prozent einzufahren.

Prognose: BMW weiter die Nummer 1

Die IHS-Analysten gehen davon aus, dass BMW seine Spitzenposition als absatzstärkster Premiumhersteller auch zukünftig verteidigen kann. Die größte Herausforderung für die Münchner sei laut IHS der Ausbau des weltweiten Produktionsnetzwerkes. Des Weiteren könnten die vielen verschiedenen Karosserieformen noch zu Problemen führen, auch wenn sich die Modelle oftmals die gleiche Architektur und die neuen modulare Antriebsstrang Technologie teilen.

Die IHS-Analysten gehen davon aus, dass BMW im Gesamtjahr 2014 gut 2,11 Millionen Einheiten absetzen wird. Das entspreche einem Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bis zum Ende des Jahrzehnts seien 2,5 Millionen verkaufte Fahrzeuge pro Jahr durchaus realistisch.

Neue Modelle als Erfolgsfaktor

Als Treiber des Erfolgs identifizieren die IHS-Experten die schnellen Modellwechsel und die erfolgreichen Markteinführungen von neuen Modellen in den vergangenen vier Jahren. Das älteste Modell in BMWs Portfolio, abgesehen vom Nischenmodell Z4, ist der 5er, der aber trotz seines Alters immer noch eine hohe Wachstumsrate von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum vorweisen kann. Gleichzeitig hat der Premiumautobauer unter anderem mit dem 2er Active Tourer, dem 4er, 3er GT, dem X4 und nicht zu vergessen i3 sowie i8 viele komplett neue Modellreihen auf den Markt bringen können. Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.

Die Einführung von neuen Modellen wird noch weiter Fahrt aufnehmen. So sei für das SUV-Segment noch der X2 und der X7 geplant. Außerdem soll der 2er Active Tourer noch einen großen Bruder bekommen – den 2er Grand Tourer. Hinzu kommt noch ein weiteres frontgetriebenes Fahrzeug, das auf der ULK-1-Plattform basieren soll. Abgesehen davon halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass BMW die MINI-Modellpalette verkleinern möchte.

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Gabriel Pankow / IHS