BMW i3

Dank größerem Akku werde die Nachfrage nach dem BMW i3 rasant ansteigen, so die Prognose der IHS-Marktbeobachter. Bild: BMW

| von Gabriel Pankow

Die IHS-Analysten prognostizieren für das Jahr 2018 einen i3-Absatz von rund 33.000 Einheiten. 2014 waren es gerade einmal 17.000. Als Wachstumstreiber machen die Marktbeobachter zwei Faktoren aus. Zum einen wäre da die Kaufprämie für E-Autos, die den BMW-Stromer  4.000 Euro günstiger macht. Darüber hinaus mache das neue Akkupaket den i3 weitaus alltagstauglicher und damit attraktiver für die Kunden.

Eine höhere Speicherdichte der Lithium-Ionen-Zellen bringt dem bayrischen E-Mobil eine Kapazität von 33 Kilowattstunden. Die Normreichweite vergrößert sich damit von 190 auf 300 Kilometer. Der realitätsferne Normverbrauch dürfte den meisten jedoch weit weniger wichtig sein, als die reale Reichweite. Und hier verspricht BMW mit seinem elektrisch aufgefrischten i3 eine Alltagsreichweite von nunmehr 200 Kilometern - auch bei kühlen Temperaturen oder wenn Verbraucher wie Sitz- oder Heckscheibenheizung sowie Klimaanlage betrieben werden.

Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet, spürt BMW schon jetzt einen deutlich gestiegenen Auftragseingang für seinen Stromer. So liegen die Bestellungen  für den neuen i3, der ab Mitte Juli ausgeliefert wird, „um ein Vielfaches höher als beim Marktlaunch 2013“. Der Auftragseingang für das BMW-Elektroauto weltweit beträgt demnach fast 5.000 Einheiten. Davon entfallen etwa 1.000 Bestellungen auf Deutschland

Fotoshow: BMW steigert Reichweite des i3