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Laut einer aktuellen Prognose legen alle VW-Konzernmarken in diesem Jahr zu, nur die Marke VW leidet unter dem Diesel-Skandal. Bild: ks

Das wäre nur ein leichter Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber 2014. Toyota würde 2015 auf 9,86 Millionen Fahrzeuge kommen, 2,7 Prozent weniger als 2014. Das geht aus einer aktuellen IHS-Prognose hervor, die auto motor und sport und AUTOMOBIL PRODUKTION vorliegen.
Gerade erst war Toyota zur Nummer 1 aufgestiegen. In den ersten neun Monaten hat der japanische Hersteller 7,5 Millionen Neuwagen verkauft und liegt damit knapp vor VW mit 7,43 Millionen. Doch das wird VW durch seine erfolgreichen Konzernmarken wieder wettmachen, so IHS. Denn laut Prognose legen alle VW-Konzernmarken in diesem Jahr zu, nur die Marke VW leidet unter dem Skandal und wird bis zum Jahresende 3,3 Prozent einbüßen. Die Volumenmarken legen dagegen zu: Seat um 3,4 Prozent, Audi um 2,0 Prozent, Skoda schafft 0,4 Prozent Plus. Porsche erreicht sogar ein Absatzwachstum von 11,9 Prozent, so IHS.

Hinter dem Spitzenduo VW und Toyota bleibt Renault/Nissan auf Platz 3 mit 8,17 Millionen Fahrzeugen, ein leichtes Plus von 0,6 Prozent. Es folgen Hyundai (7,88 Mio., -2,8%) und General Motors (7,62 Mio., -5,8 %). Der frühere Branchenführer General Motors muss damit die größten Einbußen unter den Top 10 hinnehmen. Das stärkste Wachstum verzeichnet laut IHS der Ford-Konzern, der in diesem Jahr auf Rang 6 liegt. Ford verkauft 6,38 Millionen Auto, das sind 6,2 Prozent mehr als 2014.

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ks