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Die Klagewelle in den USA gegen VW rollt. Landesweit wurden inzwischen fast 500 Sammelklagen gegen den Autobauer eingereicht. Bild: ks

Das berichtet die Recherchegemeinschaft aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Demnach wurden seit Bekanntwerden der Vorwürfe Mitte September nahezu 500 solcher Klagen bei Gerichten aller US-Bundesstaaten eingereicht. Neben der Marke Volkswagen und seiner amerikanischen Tochterfirma sind auch andere Unternehmen des Konzerns und ein Zulieferer ins Visier der US-Justiz geraten.

Außerdem ist Audi dem US-weiten Gerichtsinformationssystem Pacer zufolge in 120 Fällen Beklagter, der SUV- und Sportwagenbauer Porsche in 22 und das Elektronikunternehmen Bosch in 19 Fällen. Es gibt aber auch Klagen gegen Einzelpersonen wie den ehemaligen VW-Chef Martin Winterkorn und den US-Chef des Wolfsburger Unternehmens Michael Horn.

Die Kläger sind zumeist Privatpersonen und Unternehmen, es sind jedoch auch Kommunen und Hochschulen darunter. Sie werfen dem Volkswagen-Konzern Betrug und Täuschung vor und fordern Schadensersatz in Milliardenhöhe. In dieser Form von Sammelklagen sehen Experten das höchste finanzielle Risiko für den VW-Konzern.

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fv