Infiniti Q30

Obwohl Volumenbringer Q30 (Bild) noch nicht am Verkaufsstart ist, geht es für Infiniti beim Autoabsatz kräftig nach oben. Bild: Infiniti

Mit dem deutlichen Absatzzuwachs ernte die Nissan-Tochter erste Früchte der in Modellpolitik, Motoren und auch Vertrieb geleisteten Entwicklungsarbeit, meinen die Experten von IHS Automotive. Sie trauen Infiniti in den kommenden Jahren einen kräftigen Absatzschub auf etwa 355.000 Einheiten bis 2020 zu. Allerdings: Obwohl mit dem Kompaktmodell Q30/QX30 die wichtigsten Volumenmodelle in diesem und im nächsten Jahr erst noch kommen, werde der Hersteller sein selbst gestecktes Absatzziel von 500.000 jährlich auf absehbare Zeit nicht erreichen.

Auch bleibe abzuwarten, ob es Infiniti gelinge, Boden gegenüber dem japanischen Konkurrenten Lexus gut zu machen. Denn auch die Toyota-Luxustochter steht laut IHS Automotive vor einer Phase größeren Wachstums.

Von den Zielsetzungen abgesehen, läuft es für die Nissan-Premiumtochter derzeit global gut. Allerdings ist der Absatz immer noch stark Amerika-lastig: Von den im ersten Halbjahr verkauften 103.500 Einheiten wurden 70.700 in Nord- Süd- und Mittelamerika ausgeliefert – 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit kann China in absoluten Zahlen nicht mithalten, dort geht es dafür sehr dynamisch aufwärts: trotz schwächeren Wachstums im größten Automarkt der Welt, starteten die Japaner mit +36 Prozent auf 18.900 verkaufte Autos durch. Dagegen entwickelt sich das Geschäft in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika eher träge.

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fv