Infintit Q60

Statt weiter die Lokalisierung der Infiniti-Produktion in China voranzutreiben, hilft Manager Kirchert jetzt einem E-Auto-Start-Up auf die Sprünge. Bild: pressinform

Das geht aus verschiedenen chinesischen Medienberichten hervor. Kirchert kam erst im Mai 2013 von BMW-China zu Infiniti. Für den bayerischen Premiumhersteller verantwortete Kirchert seit 2007 als Verkaufs- und Marketingchef den Absatz im Reich der Mitte – und das mit großem Erfolg. So konnte BMW unter Kircherts Ägide seine Verkaufszahlen in der Volksrepublik verachtfachen. In seiner Zeit bei Infiniti war Kirchert insbesondere zuständig für die Lokalisierung der Produktion in China. So war er unter anderem federführend bei der Eröffnung des neuen Werks der Nissan-Tochter in der Nähe der Stadt Dalian. Doch nach nicht einmal zwei Jahren räumt Kirchert nun wieder seinen Posten bei der Nobelmarke, die Hintergründe dafür liegen im Dunkeln.

Auch Lu Zhengyu, ehemals Top-Manager bei Infiniti, kehrte dem japanischen Premiumhersteller und heuerte bereits Anfang 2015 bei einem Elektro-Start-Up. So ist er nun Chef der Leshi Super Electric Car Company. Ohnehin rekrutieren die Auto-Start-Ups, die derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen, ihr Top-Personal aus den Teppich-Etagen der etablierten Autobauer. Unklar ist derzeit noch zu welchem Start-Up der deutsche Manager Kirchert wechselt.

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gp