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Operativ hat Nissan im abgelaufenen Geschäftsjahr zwar weniger verdient, unter dem Strich stieg der Gewinn aber vor allem dank der US-Steuerreform. Bild: Nissan

| von Andreas Karius

Zu dem geringeren operativen Gewinn bei Nissan trugen Kosten durch den Skandal sowie höhere Materialpreise bei. Nissan hatte im vergangenen Oktober zugegeben, dass unqualifiziertes Personal Inspektionen in seinen japanischen Fabriken vorgenommen hatte. Daraufhin musste Nissan Motors auf dem Heimatmarkt rund 1,2 Millionen Fahrzeuge zurückrufen.

Unter dem Strich verdienten die Japaner jedoch unter anderem dank der Steuerreform auf dem wichtigen US-Markt 746,8 Milliarden Yen und damit 12,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz bei Japans zweitgrößtem Autobauer stieg um 2 Prozent auf 11,95 Billionen Yen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Nissan mit einem deutlichen Rückgang des Nettogewinns um 33 Prozent auf 500 Milliarden Yen. Der Betriebsgewinn dürfte um 6 Prozent auf 540 Milliarden Yen zurückgehen, wie der Konzern weiter mitteilte.

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