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Wie Japans führender Autobauer am Mittwoch (6. Februar 2019) bekanntgab, dürfte sich der Nettogewinn zum Bilanzstichtag 31. März auf 1,8 Billionen Yen (16 Milliarden Euro) belaufen. Das wäre ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent. Bild: Toyota

Der VW-Rivale Toyota hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr wegen Investmentverlusten gesenkt. Wie Japans führender Autobauer am Mittwoch (6. Februar 2019) bekanntgab, dürfte sich der Nettogewinn zum Bilanzstichtag 31. März auf 1,8 Bio Yen (16 Mrd Euro) belaufen. Das wäre ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 25 %. Bisher hatte der Branchenprimus unter dem Strich mit 2,3 Bio Yen gerechnet. An Umsatz werden jedoch weiterhin 29,5 Bio Yen (268 Mrd Euro) erwartet.

Der Hersteller des Prius, zu dem auch der Kleinwagenspezialist Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, hob seine Absatzprognose für das laufende Geschäftsjahr um 50.000 Autos auf den Rekord von 10,55 Millionen Fahrzeugen an. In den ersten neun Monaten sank der Nettogewinn um 29,3 % auf 1,4 Bio Yen. Der Umsatz stieg indes um 3,1 % auf 22,48 Bio Yen.

Toyota erwartet eine Abkühlung der Nachfrage auf dem wichtigen US-Markt, in China und Westeuropa dürfte der Absatz indes zulegen, hieß es. Allerdings gebe es in China, dem größten Automarkt der Welt, Anzeichen für eine instabile Lage. Vor dem Hintergrund des andauernden Handelskonflikts zwischen den USA und China war der Absatz im vergangenen Jahr erstmals seit 28 Jahren zurückgegangen.