MAN-Werk Steyr

MAN verkauft das Werk im österreichischen Steyr an den Investor Siegfried Wolf. Bild: MAN

| von Werner Beutnagel

Die gemeinsamen Pläne mit Wolfs Firma WSA werde der großen Mehrheit der Mitarbeiter weiterhin sichere Arbeitsplätze bieten. "Der Verkauf ist für alle Beteiligten die bestmögliche Lösung. Tatsächlich war sie die einzige Alternative zur Schließung", teilte Tostmann mit. Es habe kein anderes durchdachtes Angebot zum Erhalt des Industrie-Standorts und der Arbeitsplätze gegeben.

MAN will seine leichten und mittelschweren Lastwagen künftig im polnischen Krakau statt in Österreich bauen. Das Werk Steyr beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter. Die Belegschaft hatte im April aber gegen einen Verkauf an den ehemaligen Chef des Autozulieferers Magna gestimmt. Wolf wollte nur rund 1.250 Mitarbeiter in Steyr zu deutlich niedrigeren Löhnen übernehmen, die Nutzfahrzeug-Marke Steyr wiederbeleben und in dem Werk weiterhin kleine und mittlere Lastwagen bauen. Außerdem plante er, Fahrerkabinen an den russischen Konzern GAZ zu liefern. Nach der klaren Ablehnung durch die Belegschaft hatte MAN die Schließung des Standorts Ende 2023 und Verhandlungen über einen Sozialplan angekündigt.

Tostmann teilte mit: "Die Maßnahmen zur Schließung waren bereits weit vorangeschritten. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir gemeinsam die Rettung erreicht haben und das Werk unter der Führung von WSA eine echte Zukunft hat."

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