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Jörg Astalosch, CEO Italdesign beim AUTOMOBIL FORUM: Pop-up wird keine Mobilitätslösung für Superreiche

Selbst spricht man bei der Audi-Tochter beim in Genf erstmals gezeigten und mit Airbus entwickelten Pop-up nicht von einem Flugauto, eher schon von einem integrierten Mobilitätskonzept, das die dritte Dimension mit einbezieht. Klar machte Astalosch, dass es sich bei dem Gefährt, bestehend aus einer fahrenden Bodengruppe und einer per Drohne abkoppelbaren Fahrgastzelle, nicht um ein Luxusgefährt für Reiche handelt. Vielmehr wolle man mit dem Pop-up eine neue Form bezahlbarer Mobilität einführen. Gedacht ist das Luft-Gefährt für den Einsatz in den Megacities dieser Welt, so Astalosch beim AUTOMOBIL FORUM.

Vor der Serienreife stehen noch ein paar Hürden, etwa die Batterien. Zwar reicht bei einem eingeschränkten Einsatzgebiet auf etwa 40 Quadratkilometern bereits jetzt die zu Verfügung stehende Kapazität. Allerdings verteure jeder Ladevorgang das Produkt. Zudem brauche der Pop-up ein ausgereiftes Selfdriving-System; schließlich, so Astalosch, werde das Flugauto überwiegend im sensiblen Innenstadtbereich eingesetzt. Dazu brauche es eine perfekt funktionierende Technologie. Die größte Hürde stelle aber die Regulatorik dar.  Hier gelte es intensive Gespräche etwa mit Städten zu führen. Am wahrscheinlichsten sei ein Ersteinsatz in einer besonders innovationsfreudigen Stadt oder Region, wie etwa Singapur oder Dubai.    

Auto-Drohnen-Mix Pop-up: Mobilität der 3. Dimension

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup"

    Radikale Stauvermeidung: Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup". Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup"

    Am Boden fährt der Pop Up wie ein normales Auto. Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup" 2

    Für längere Strecken oder bei Stau kommt ein riesiger Quadrocopter und dockt das Auto an. Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup" 4

    Noch ist das Konzept nur eine Studie. Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup" 5

    Geht es nach Airbus, dann könnte die Vision bereits in zehn Jahren Realität werden. Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup" 6

    Die einzelnen Module von "Popup": Luft- und Bodentransportmodule sowie die Personenkapsel. Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup" 9

    Die Kapsel verwandelt sich durch Kopplung an ein Bodenmodul in ein batteriebetriebenes Stadtauto mit Karbonfaser-Chassis. Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup" 7

    Die Passagiere können die gesamte Fahrt über in der gleichen Kapsel verbleiben, ohne sich Gedanken über den Wechsel zwischen verschiedenen Transportmitteln machen zu müssen. Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup" 8

    Der Innenraum der Passagierkapsel im "Popup"-Konzept. Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup" 9

    Die Passagierkapsel besteht aus Karbonfaser in Schalenbauweise und ist 2,6 Meter lang, 1,4 Meter hoch und 1,5 Meter breit. Bild: Italdesign

  • Italdesigns Mobilitäts-Studie "Popup" 9

    Der Antrieb sowohl des Boden- wie auch des Luftmoduls ist rein elektrisch. Bild: Italdesign