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Elektromobilität und autonomes Fahren kosten viel Geld. Renault und Fiat Chrysler wollen nun offenbar ihre Kräfte bündeln.

Der französische Autobauer Renault will der Fusion mit dem Rivalen Fiat Chrysler Kreisen zufolge bereits in der kommenden Woche zustimmen. Der Verwaltungsrat von Renault werde für die Entscheidung zusammenkommen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Durch den von Fiat Chrysler am Montag vorgeschlagenen Zusammenschluss würde der drittgrößte Autohersteller der Welt entstehen.

Renaults Verwaltungsratsvorsitzender Jean-Dominique Senard soll den Insidern zufolge den fusionierten Konzern führen. Die Gründe für ein Zusammengehen wolle er den Renault-Partnern Nissan und Mitsubishi am Mittwochmorgen (29. Mai) bei einem regulären Treffen der bestehenden Auto-Allianz in Japan erläutern. Eine Fusion mit Nissan sei zwar im Zuge eines Zusammengehens mit Fiat Chrysler nicht geplant. Allerdings wolle man die Japaner möglicherweise dazu einladen, die Kräfte der Unternehmen zu bündeln.

Renault und FCA kämen gemeinsam auf rund 170 Milliarden Euro Umsatz und operative Gewinne von mehr als 10 Milliarden Euro. Durch die Fusion erhoffen sich die Konzerne jährliche Einsparungen von fünf Milliarden Euro.