Ralf Speth Jaguar breit

JLR-Chef Speth: Entscheidung für Slowakei als Werksstandort gefallen. Bild: JLR

Wie Jaguar Land Rover mitteilte, wurde mit der Regierung der Slowakischen Republik eine Absichtserkla?rung zur Entwicklung einer neuen Produktionsanlage in der Stadt Nitra im Westen der Slowakei unterzeichnet. Ausschlaggebend für die Entscheidung war, dass dort bereits etablierte Strukturen einer Premium-Automobilindustrie vorhanden seien. In einem monatelangen Selektionsverfahren hatte der zum Tata-Konzern gehörende Autobauer Standorte vornehmlich in Osteuropa unter die Lupe genommen. Am Ende verdichtete sich die Entscheidung auf Polen und die Slowakei. Dabei sahen sich die Polen in der Favoritenrolle. Nun schwenkte das Fähnlein doch noch Richtung Slowakei um.

Mit dem geplanten Werk verbreitert JLR seine globale Produktionsbasis weiter. Bislang fertigt der Hersteller in Großbritannien, China und Indien. Ein Werk in Brasilien ist im Bau, die Entscheidung über eine weitere Fertigungsstätte in Nordamerika oder Mexiko steht an. Wie JLR-Chef Ralf Speth betonte, bleibe Großbritannien das Fundament der weltweiten Aktivita?ten von Jaguar Land Rover und bilde weiterhin das Zentrum seiner Design-, Entwicklungs- und Fertigungsressourcen.

Die Fahrzeugproduktion in der Slowakei soll im Jahr 2018 starten, innerhalb von zehn Jahren soll die Jahreskapazität auf 300.000 Stück hoch gefahren werden. Die Slowakei verfüge über eine starke Zulieferkette und eine gute logistische Infrastruktur. Dort sollen vor allem Fahrzeuge mit Aluminium-Strukturen der Marken Jaguar und Land Rover hergestellt werden, wie Speth wissen lässt.

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fv