Jaguar F-Type

Auch beim Absatz auf der Überholspur. Jaguar konnte seinen Absatz hierzulande um 16,8 Prozent steigern. Bild: Jaguar Land Rover

Das sind mehr als im Gesamtjahr 2010, teilte das Tochterunternehmen des indischen Automobilherstellers Tata Motors am Donnerstag im englischen Whitley mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Absatz um 14 Prozent. Nicht ganz ein Fünftel (43 587) der verkauften Wagen waren Jaguar-Modelle, der Großteil (196 785) gehörte zur Marke Land Rover.

In Deutschland hat Jaguar seine Verkäufe von Januar bis Ende Juni 2014 auf 2.612 Autos gesteigert, gegenüber 2.236 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Land Rover verzeichnete 8.032 Neuzulassungen, gegenüber 6.912 im Vorjahreszeitraum. Erheblichen Anteil an den Zugewinnen haben die neuen Baureihen des aktuellen Modelljahrgangs: Das Jaguar-Fahrzeug mit dem größten Absatz in Deutschland bleibt weiterhin die Oberklasse-Limousine Jaguar XF. Durchgestartet ist auch der neue Range Rover Sport, der sich im laufenden Jahr gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum mehr als doppelt so oft verkaufte wie das Vorgängermodell. Seine Rolle als volumenstärkstes Modell der Marke Land Rover bestätigte erneut der Range Rover Evoque, der im ersten Halbjahr ebenfalls nochmals einen Absatzzuwachs verzeichnete. Jaguar liegt damit im ersten Halbjahr mit einem Plus von 16,8 Prozent und Land Rover mit einem Anstieg um 16,2 Prozent weit über dem deutschen Gesamtmarkt, der von Januar bis Juni 2014 lediglich um rund 2,4 Prozent zulegte.

Am Vortag hatte die Volkswagen Luxustochter Bentley ebenfalls einen Absatzrekord für das erste Halbjahr 2014 gemeldet.

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gp/dpa-AFX/JLR