Am Montag, den 8. September, präsentiert JLR im Rahmen eines spektakulären Events in London den

Am Montag, den 8. September, präsentiert JLR im Rahmen eines spektakulären Events in London den neuen XE, die Jaguar Sportlimousine in der Mittelklasse. – Bild: Jaguar / JLR

Das ist aber nicht der erste Versuch der britischen Traditionsmarke der etablierten Konkurrenz aus Deutschland ? sprich Audi, BMW und Mercedes ? Kunden abzugraben. Schon 2001 wollte Jaguar ? damals noch unter den Fittichen des US-Autobauers Ford ? mit dem X-Type die Premium-Mittelklasse aufmischen. Das ist bekanntlich fehlgeschlagen und kostete Ford im Endeffekt 2,3 Milliarden US-Dollar.

Dem erneuten Versuch Jaguars ein Modell in der Mittelklasse zu etablieren, räumen viele Experten dagegen sehr gute Chancen ein. Damit das auch nicht schief geht, haben die Briten in den letzten Wochen ihre Marketingmaschine auf Hochtouren laufen lassen und der Öffentlichkeit häppchenweise Details des XE präsentiert.

So ist nun bekannt, dass der Wagen eine leichte Aluminium-Karosserie erhalten wird. Außerdem pflanzen die Ingenieure dem Mittelklasse-Hoffnungsträger die neuen Vier-Zylinder-Ingenium-Triebwerke ein. Später soll noch eine Version mit Hybridantrieb folgen. Damit sich der XE auch sportlich bewegen lässt, bekommt er vom Modellathleten F-Type das Fahrwerk spendiert.

Darüber hinaus legten die Entwickler großen Wert auf das Thema Connectivity und machten den XE quasi zum fahrenden W-LAN Hotspot. “Der neue Jaguar XE garantiert, dass seine Fahrer allzeit connected bleiben”, verspricht Jaguar. So erlaubt es die sogenannte InControl Remote den Usern von iOS und Android Smartphones, sich unabhängig vom jeweiligen Standort mit ihrem XE zu verbinden und aus der Ferne eine Reihe von Fahrzeugfunktionen zu steuern.

Das Center of Automotive Research (CAR) der Uni Duisburg-Essen geht davon aus, dass Jaguars Verkaufszahlen auch dank des XE bis 2020 auf 800.000 Einheiten steigen werden.

AUTOMOBIL PRODUKTION wird am Montag live vor Ort sein. Erste Bilder und Informationen finden Sie anschließend auf www.automobil-produktion.de.

Gabriel Pankow