Nissan Elektroauto

Die immer größer werdende Zahl von Elektroautos lässt den Druck auf ein Batterierecycling steigen. Bild: Nissan

Danach wird die kürzlich gegründete Japan Auto Recycling Partnership das Projekt leiten und Recyclinganlagen in den sieben Präfekturen Hokkaido, Akita, Ibaraki, Aichi, Okayama, Hiroshima, und Yamaguchi einrichten. Die größer werdende Zahl von Elektrofahrzeugen wird die Anzahl der gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien deutlich erhöhen, was das Recycling von Batterien zu einer Notwendigkeit macht. In diesem Sinne richten zahlreiche Auto- und Batteriehersteller bereits Recyclingmöglichkeiten für Akkupakete ein.

Anfang dieses Jahres wurde bekannt gegeben, dass Nissan und Sumitomo Corporation in Namie / Japan eine erste Recyclinganlage errichten werden. Die Anlage wird von der 4R Energy Corporation, einem Joint Venture zwischen Nissan und Sumitomo, betrieben. Der Batteriezulieferer Umicore plant, in den nächsten zehn Jahren in den Ausbau seiner Kapazitäten für das Recycling von Batterien zu investieren. Zudem wurde berichtet, dass der südkoreanische Batteriehersteller Samsung SDI eine Beteiligung an einem Recycling-Technologie-Unternehmen kaufen will. Samsung hat einen Vertrag über die langfristige Lieferung von Kobalt, einem wichtigen Rohstoff für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien, unterzeichnet. Der koreanische Zulieferer plant außerdem, Kobalt aus gebrauchten Telefonbatterien zu recyceln.