Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, Bernhard Maier, Vorstandsvorsitzender von Skoda Auto und Günther Butschek, CEO und Managing Director von Tata Motors Ltd.

Im Bild v.l.n.r.: Bernhard Maier, Vorstandsvorsitzender von ŠKODA Auto, Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der VW AG und Günther Butschek, CEO und Managing Director von Tata Motors Ltd. Bild. VW

Tata-Motors-Chef Günter Butschek bekräftigte bereits gegenüber AUTOMOBIL PRODUKTION im Interview, dass viele Kooperationsmöglichkeiten denkbar sind. Beispielsweise, dass Tata Motors in einem Joint-Venture auch für Volkswagen Fahrzeuge fertigen könnte.

Die Unterzeichnung der Absichtserklärung mit Tata Motors markiere laut dem offiziellen Konzernstatement für Volkswagen einen weiteren Schritt in seiner „Together–Strategie 2025". Mit dem unterzeichneten MoU prüfen der Volkswagen-Konzern und Tata Motors die Möglichkeiten einer strategischen Partnerschaft in Indien.

Im Sinne einer Arbeitsteilung zwischen den Marken des Volkswagen Konzerns übernimmt Skoda dabei die Verantwortung für dieses Projekt. Im ersten Schritt geht es unter anderem um die Nutzung spezifischer Marktkenntnisse sowie lokaler Entwicklungsexpertise. Langfristig möchte der Volkswagen Konzern sein Produktportfolio in den schnell wachsenden Märkten weiter ausbauen.

„Mit der beabsichtigten strategischen Partnerschaft mit Tata Motors wollen wir konzern- und markenübergreifend die Voraussetzungen schaffen, um kundenadäquate Mobilitätslösungen auch für die neuen, schnell wachsenden Automobilmärkte anbieten zu können. Wir wollen mit geeigneten Produkten in den unterschiedlichsten Weltregionen nachhaltig und profitabel wachsen", sagt Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG.

Die vertraglichen Rahmenbedingungen und Leitplanken einer strategischen Zusammenarbeit zwischen Volkswagen und Tata Motors werden im Detail in den nächsten Monaten geprüft und erarbeitet. Bis dies soweit ist, haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.