Ralf Speth Jaguar breit

JLR-Chef Speth: Erst mal kein eigenes Werk in Indien. Bild: JLR

“Aktuell ist Indien, was das Volumen betrifft noch kein Premiummarkt, der es rechtfertigen würde hier lokal zu produzieren”, so Speth. Er würde eine lokale Fertigung auf dem Subkontinent erst in Betracht ziehen, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Die Wirtschaftskraft des Landes müsste sich erst signifikant verbessern und die indischen Absatzzahlen müssten sich denen Chinas annähern.

Allerdings lässt JLR bereits schon heute fünf Modelle in einem Werk des Mutterkonzerns Tata montieren. Die produktionszahlen bewegen sich jedoch nur im homöopathischen Bereich.

Auch die Daten der IHS-Branchenanalysten belegen, dass eine großangelegte lokale Fertigung in Indien nicht gerechtfertigt wäre. Im vergangenen Jahr konnte JLR 2.700 Autos der Marken Jaguar und Land Rover dort absetzen. Zum Vergleich: Audi, Absatzprimus unter den Premiumherstellern in Indien, konnte 2014 gut 10.900 verkaufen.

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Gabriel Pankow

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