Toyota USA.- Bild: Toyota

Bislang waren nicht-amerikanische Pick Ups eine Randerscheinung auf dem US-Markt. – Bild: Toyota

Das Asien-Pazifik-Freihandelsabkommen steht kurz vor Abschluss. Der Vertrag könnte die US-Industrie radikal verändern ? sowohl positiv, als auch negativ.

Barack Obama ist der Meinung, dass durch das Handelsabkommen der Weg frei ist für US-Exporte, insbesondere aus der Autoindustrie, in die asiatischen Wachstumsmärkte. Das könnte wiederum Millionen von Jobs in den Vereinigten Staaten sichern, so der US-Präsident.

Doch es gibt auch Gegenstimmen, wie die Detroit News berichtet. Die kommen insbesondere aus den Autogewerkschaften und dem liberalen Flügel der Demokraten. Sie befürchten, dass die Löhne sinken beziehungsweise die Arbeitsplätze ganz verloren gehen.

Ihre Begründung: Durch das Handelsabkommen soll nach mehr als 50 Jahren der Schutzzoll von 25 Prozent auf importierte Light Trucks wegfallen. Diese Zwangsabgabe zwang ausländische Autobauer dazu Pick Ups und schwere SUVs in den Vereinigten Staaten zu bauen. So entstanden Arbeitspätze in den USA beziehungsweise mancher Konkurrent stieg erst gar nicht ins Geschäft mit den Light Trucks ein. Auch deswegen dominieren heutzutage noch Detroits Big Three den Markt für Light Trucks. Diese marktdominierende Stellung und damit tausende Arbeitsplätze seien nun in Gefahr.

Seit mehr als sieben Jahren verhandeln die USA, Japan, Mexiko, Kanada und acht weitere Nationen über eine Trans-pazifische Partnerschaft.

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Gabriel Pankow