Johnson Controls

Der US-Zulieferer Johnson Controls prüft eines Ausgliederung seines Automobil-Geschäfts. Bild: Johnson Controls

Derzeit ist viel Bewegung im US-Unternehmen. So hat man in China erst kürzlich mit Yanfeng ein Joint-Venture gestartet, mit dem man zum weltweit größten Anbieter automobiler Innenausstattung wachsen möchte. Große Ambitionen hat man in den Bereichen Batterie und Assistenzsysteme. In Deutschland machte der Zulieferer zuletzt eher negative Schlagzeilen: Weul man den Nachfolgeauftrag für die Türverkleidung der Mercedes E-Klasse verloren hat, wird das Werk in Böblingen mit 200 Mitarbeitern geschlossen.

Bereits im September vergangenen Jahres hatte Johnson Controls die Neuorganisation des Geschäftsbereichs Gebäudetechnik in Nordamerika angekündigt. Insgesamt hat sich das Management des breit aufgestellten Unternehmens höhere Effizienz zum Ziel gesetzt und will dazu den Konzern großflächig umbauen.

Dazu behört auch, dass man intensiv über die Auslagerung des starken Automotivezweigs nachdenkt. Geprüft würden hierzu verschiedene Möglichkeiten. Einen fixen Zeitplan zur Umsetzung gebe es aber nicht, schreibt die Agentur. Johnson Controls machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 43 Milliarden US-Dollar, etwa die Hälfe kommt aus dem Automobil-Geschäft.

fv