Bundesregierung Rösler

Bundeswirtschaftsminister Rösler: Es gehört zum normalen internationalen Wettbewerb, dass ausländische Firmen in Deutschland investieren. - Bild: BMWi

Es gehöre zum normalen internationalen Wettbewerb, dass ausländische Firmen in Deutschland investieren, sagte er dem Nachrichtenmagazin “Spiegel”. Vorbehalte müsse er nur haben, wenn deutsche Sicherheitsinteressen berührt wären. “Das sehe ich bei Opel aber nicht”, führte der Minisster weiter aus.

Ein Aussage mit Zündstoff. Während der FDP-Minister klare Worte findet, hielten sich andere Politiker bislang eher zurück. Vor knapp zwei Wochen forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck die Verantwortlichen bei General Motors lediglich auf, Klarheit über die Zukunft ihrer deutschen Tochter Opel zu schaffen. Eine Antwort aus Detroit blieb bis heute aus.

Den Opel-Mitarbeitern dürften diese Aussagen des Bundeswirtschaftsministers gar nicht gefallen.

Ein Verkauf steht noch immer im Raum

Medienberichten zufolge erwägt der US-Autobauer einen Verkauf der Rüsselsheimer Tochter. In der GM-Zentrale mehrten sich aktuell massiv die Zweifel an der Überlebensfähigkeit des Unternehmens, schreibt die “Auto Bild” unter Berufung auf namentlich nicht genannte Insider aus Detroit. Auch das Magazin “Spiegel” berichtete von einem möglicherweise bevorstehenden Verkauf. Als Käufer sollen laut den Berichten Interessenten aus China sowie Europas größter Autobauer Volkswagen in Frage kommen.

dpa-AFX/Guido Kruschke