Rainer Einenkel

Der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel wirft dem Unternehmen vor, den Aufsichtsrat nicht korrekt über den Plan informiert zu haben, den Familienwagen ab 2015 in Hessen statt wie bisher in Bochum vom Band rollen zu lassen. - Bild: kg

Das Verfahren soll am 30. September fortgesetzt werden, entschied der Vorsitzende Richter Werner Schäfer. Dann sollen auch Zeugen gehört werden.

Der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel wirft dem Unternehmen vor, den Aufsichtsrat nicht korrekt über den Plan informiert zu haben, den Familienwagen ab 2015 in Hessen statt wie bisher in Bochum vom Band rollen zu lassen. Der Beschluss besiegelte das Ende der Autofertigung an dem Standort. Einenkel sieht Fehler bei der Abstimmung im Aufsichtsrat.

Ein Unternehmenssprecher wollte das laufende Verfahren am Dienstag nicht kommentieren. Vorab verlautete aber aus Konzernkreisen, der Aufsichtsrat habe seine Entscheidung im Einklang mit allen geltenden Regeln getroffen. Es gebe keine Formfehler.

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dpa/Marina Reindl