Hat seinen Chefposten bei Kia Deutschland überraschend geräumt: Martin van Vugt. Bild: Kia

Hat seinen Chefposten bei Kia Deutschland überraschend geräumt: Martin van Vugt. Bild: Kia

Der niederländische Automobilmanager stand seit Februar 2011 neben Geschäftsführer (CEO) Jin Ha Kim an der Spitze der deutschen Kia-Tochter. In dieser Zeit legte die koreanische Marke ein rasantes Wachstum hin und steigerte den Absatz um mehr als 50 Prozent von 36.624 Einheiten in 2010 auf 55.654 Einheiten im vergangenen Jahr. Van Vugt hat zudem die erfolgreiche Restrukturierung des Händlernetzes maßgeblich vorangetrieben. Zu den Beweggründen für den überraschenden Abgang des Top-Managers machte Kia keine Angaben. Seine Aufgaben übernimmt kommissarisch Tom Ring, Direktor Vertrieb & Händlernetzentwicklung.

Trotz des Zuwachses von 50 Prozent hatte es bei Kia Deutschland zuletzt Unruhe gegeben, blieb der Absatz trotz des stattlichen Zuwachses hinter den Zielsetzungen zurück. Für 2013 wollten die Koreaner ursprünglich 63.000 Fahrzeuge in Deutschland absetzen, das Ziel wurde aber um rund 7.000 Einheiten verfehlt. Auch im laufenden Jahr hinkt Kia den eigenen Vorgaben hinterher: In den ersten sieben Monaten 2014 wurden in Deutschland 33.000 Kia-Wagen neu zugelassen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr nicht nur einem Minus von 5,1 Prozent, sondern lässt auch das Jahresziel von 60.000 Autos wackeln.

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Frank Volk/Kia