Kia Unterzeichnung

Dr. Klaus Bonhoff, Dr. Hyun Soon Lee und Patrick Schnell unterzeichnen die Vereinbarung in Seoul. - Bild: Kia

Das Ziel der geplanten Kooperation ist, die Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen voranzutreiben.

Zugleich will Kia Motors seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem Gebiet umweltfreundlicher Fahrzeuge unter Beweis stellen und arbeitet eigenen Angaben zufolge weltweit daran, Brennstoffzellen-Fahrzeuge zur Marktreife zu führen.

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung in Seoul im Beisein von Dr. Hyun Soon Lee, Vice Chairman und President of Research & Development Hyundai und Kia, Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW), Patrick Schnell, Vorsitzender der Clean Energy Partnership, und weiteren CEP-Mitgliedern.

„Mit Kia bekommt die CEP einen weiteren starken Partner aus der Automobilindustrie“, sagte der CEP-Vorsitzende Schnell. „Wir sind überzeugt, dass wir dadurch die Vermarktung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen forcieren können.“

„Durch die Mitwirkung in der Clean Energy Partnership wird Kia zusätzliche Impuse geben, um die Brennstoffzellen-Technologie und ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern“, sagte Kia-R&D-Leiter Dr. Lee.

Kia Motors arbeitet weltweit daran, Brennstoffzellen-Fahrzeuge zur Marktreife zu führen. Im Rahmen dieser Strategie beabsichtigt die Marke, noch in diesem Jahr der CEP beizutreten. Die Unterzeichner der Absichtserklärung vereinbarten, die entsprechenden Modalitäten auszuhandeln.

Kia Mohave FCEV

Das Brennstoffzellen-Fahrzeug Kia Mohave FCEV, dessen Prototyp mit einer 115 kW starken Brennstoffzelle auf eine Reichweite von 750 Kilometern kommen kann. - Bild: Kia

Die CEP ist eine Initiative vom deutschen Bundesverkehrsministerium und Industrie-Partnern zur Förderung des Wasserstoffantriebs bei Fahrzeugen. Die deutsche Bundesregierung hat zusammen mit Interessengruppen aus verschiedenen Branchen und aus dem akademischen Bereich das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) ins Leben gerufen, um den deutschen Markt auf die neue Technologie vorzubereiten. Das Gesamtbudget des Programms (Laufzeit 2007 bis 2016) beträgt 1,4 Milliarden Euro.